Unser Tip: Erweitern Sie doch ihre Filmvorführung um einen Spiele-Abend, z.b. mit Monopoly.
Wer von uns hat nicht schon mal Monopoly gespielt? Schloßallee, Parkstraße, Gefängnis, Ereigniskarten usw.
Monopoly bedeutet entweder reich zu werden wie Rockefeller oder arm wie ein US-amerikanischer Hausbesitzer mit Subprime-Kredit. Dazwischen gibt es nichts, am Ende gewinnt nur EINER! Alle anderen Mitspieler enden unweigerlich und so sicher wie das Amen in der Kirche vollkommen pleite.
Aber wieviele wissen, daß unser derzeitiges Geldsystem genau so aufgebaut ist? Die meisten glauben, Reichtum ist das Ergebnis von Glück und/oder harter Arbeit, und seine Verteilung erfolgt, abgesehen von den üblichen kriminellen Ausrutschern, gerecht, nach dem Motto: gleiche Chancen für alle.
Tatsächlich aber haben wir in diesem Geldsystem eine gesetzmäßige Umverteilung des Reichtums dorthin, wo bereits das meiste Geld ist. Schaut man sich die Entwicklung der Vermögungsverteilung in Deutschland in den letzten Jahren an, wird das eindrucksvoll deutlich. Und die Ursache dafür ist nicht etwa nur die Gier der Menschen nach immer mehr, nein, mehr noch, es ist sogar systemimmanent: es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine mathematische Gesetzmäßigkeit!
Überprüfen Sie es selbst. Spielen Sie Monopoly unter diesem Gesichtspunkt und lernen Sie spielerisch, wie absurd unser Geldsystem aufgebaut ist.
Viel Spaß! ;-)